klangstaetten | stadtklaenge: Konsumverein

Juliusstraße 43, Reformierter Friedhof, Hörbank

Der Reformierte Friedhof gehört zu den ältesten noch erhaltenen historischen Friedhöfen Braunschweigs. 1704 wurde in Braunschweig die Reformierte Gemeinde gegründet und 1749 schenkte Herzog Karl I. der Gemeinde das Flurstück in unmittelbarer Nähe des Knderfriedhofs der St.Ulrici-Brüderngemeinde. Bis 1979 wurde hier bestattet. Nach Auslauf der Ruherechte wurde der Friedhof entwidmet und ging an die Stadt Braunschweig über. Schon 1985 erhielt der benachbarte Kindergarten ein großes Grundstück des über die Jahrhunderte stetig erweiterten Friedhofs. Das zwischenzeitlich etwas verwilderte Gelände wurde 2005/06 in seiner historischen Gestalt unter Erhalt der Gräber und Monumente wieder hergestellt. Mit September 2017 sind hier wieder Urnenbestattungen möglich.

Der Friedhof gehört zu der wie an einer Perlenschnur aufgereihten historischen Areale am alten Verkehrsweg Goslarsche Straße (hier Juliusstraße), deren Besonderheit klangstaetten | stadtklaenge 2017 die Referenz erweist, die durch die künstlerischen Interventionen neu und anders in unserem Bewusstsein werden. Der Reformierte Friedhof ist umgeben von Einkaufsmöglichkeit, Kinderlärm und Straßen, von heterogenen Lebensstrukturen und zur Zeit audiovisuell dominiert von einer Baustelle. Die Hörbank fordert auf zum konzentrierten Hören auf all diese Geräusche, nicht das uns so vertraute Weg- und Überhören, sondern das Hören und uns so unserer selbst in genau dieser Umgebung bewusst zu werden ist möglich.

Klang | Kunst | Schule

Termine

Führungen

Für klangstaetten | stadtklaenge 2017 erweitert sich seit einem Jahr kontinuierlich das schon erprobte und vielfältige Vermittlungsangebot des Allgemeinen Konsumvereins an alle Interessierte, an Schulklassen, Lehrkräfte und Vermittler_innen durch Angebote von Workshops, Schulungen, Vorträge und speziellen Führungen.

Klang | Kunst | Schule erfährt eine besondere Intensität:
„Es gibt immer etwas zu hören!“ - „Ich liebe es, wenn es raschelt!“ Wenn junge Lernende ihr Gehör bewusst nutzen und sich intensiv mit Klang beschäftigen, eröffnet sich ihnen eine neue Welt. Sie werden zu aktiven Zuhörern, Sammlerinnen, Archivaren und Erfinderinnen. Klang und Geräusche befähigen sie zum Perspektivwechsel vom Weg- und Überhören zum bewussten Hin-Hören, zum Anders-Hören-Lernen. Dieses Neu-Hören erbringt ein neues Gefühl von sich in der Welt, von sich genau an diesem Ort:
Den Klassenraum als Klangraum begreifen, den Klang der Schritte der Anderen kennen, die eigenen Geräusche merken, die Orte durch ihre Geräusche bestimmen, Atmosphären wahrnehmen und Hörerfahrungen als angenehm, betörend oder Nerv-tötend beschreiben, Materialien auf ihre Klangqualität prüfen – kurz: zu beginnen, mit den Ohren zu denken.

Die Kooperation mit der Realschule Sidonienstraße

An der Grundschule St. Joseph:

Klang Kunst Führungen für Schulklassen

Xavier hat klangstaetten stadtklaenge mit ziemlicher Wucht beendet.
Die historischen Friedhöfe wurden wegen akuter Gefährdung geschlossen.
Wir müssen die geplante Finissage am 8. Oktober absagen.

Allerdings können alle Interessierten am Sonntag um 11.00 und 14.00 an der Gehperformance der Kangkünstlerin katrinem aus Berlin mit Start Allgemeiner Konsumverein teilnehmen.

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Projekttelefon: 0176 80142728 | info@klangstaetten.de
Allgemeiner Konsumverein e. V. | Hinter Liebfrauen 2 | 38100 Braunschweig

Konsumverein

klangstaetten | stadtklaenge 2017 wird gefördert von:

Der Allgemeine Konsumverein e. V. erhält Kontinuitätsförderung von:

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